Begleitung der OT

Während der laufenden Orientierungstage möchten wir auch vor Ort und bei schwierigen Situationen direkt für die FSRler und TutorInnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Deshalb laufen wir beispielsweise während der Stadtrallye ein bisschen rum und fahren mit auf die Ersti-Fahrten (Erstsemestereinführungsseminare – kurz EES). Dies ist aber vor allem für die ständige Verbesserung unserer Seminare von zentraler Bedeutung. Es ist uns wichtig, dass wir uns nicht zu weit von der Realität und den sich ändernden Bedingungen in den Ersti-Wochen entfernen.

Dabei stellen wir uns beispielsweise folgende Fragen:

  • Was sind die aktuellen Bedürfnisse der Erstis? Was beschäftigt sie?
  • Haben die Erstis der verschiedenen Fachbereiche unterschiedliche Wünsche und Ansprüche?
  • Sind unsere Seminarinhalte aktuell?
  • Kommen neue Themen und Aufgaben auf die TutorInnen zu? (z.B. Studierende unter 18)
  • Sind unsere erarbeiteten Handlungsmöglichkeiten realistisch und anwendbar?
  • Sind die TutorInnen im Nachhinein zufrieden mit unseren Seminaren?

Anhand der Ergebnisse dieser Evaluation kann der Bedarf an neuen Arbeitsphasen für den Markt der Möglichkeiten (in dem die SeminarteilnehmerInnen zwischen vorbereiteten Arbeitsphasen auswählen können) geklärt und diese anschließend erstellt werden. Außerdem können wir verschiedene Formen der Organisation, Konfliktbewältigung oder Spiele als Beispiele und Anregungen in die Seminargruppen weiter tragen und einen großen Wissenspool generieren, von dem alle profitieren können.

Des Weiteren möchten wir schon während der Orientierungstage das Interesse am Tutorium fördern. Wir konzentrieren uns während unserer „Vorträge“ oder auch „Vorstellungen des ESP“ unter anderem darauf Zweifel, Sorgen, sowie möglicherweise lückenhafte Informationen bezüglich der TutorInnentätigkeit auszuräumen und Nachwuchs zu fördern.

Um den Erstis ausreichend Zeit und Raum für später aufkommende Rückfragen zu bieten und die Hemmschwelle auf uns zuzukommen möglichst gering halten möchten, begleiten wir die Fahrten das gesamte Wochenende. Abends bei einem warmen Getränk am Lagerfeuer scheint es manchmal viel einfacher jemanden anzusprechen und zum Beispiel über persönliche Bedenken zu reden. Deshalb ist es uns auch wichtig als AnsprechpartnerIn auf Augenhöhe und auf einer freundschaftlichen Ebene aufzutreten und wahrgenommen zu werden – nicht nur für die TutorInnen und FSRler,sondern ebenso für die Erstis. Auch deshalb beteiligen wir uns wenn möglich am Programm und blödeln gerne gemeinsam rum.

Und auch ohne diese fachlichen Aspekte ist es einfach schön, TutorInnen und FSRler wiederzusehen und mit ihnen zu quatschen. Wir finden es cool und spannend zu sehen, was all die TutorInnen und FSRler für die Erstis auf die Beine gestellt haben.