Unsere Arbeitsweise

Sitzungen

Um möglichst anregende Seminare auf die Beine zu stellen und diese kontinuierlich zu verbessern, treffen wir uns wöchentlich auf zwei Sitzungen: der Organisationssitzung und der Moderationssitzung.

Auf unserer Organisationssitzung bearbeiten wir externe Anfragen, besprechen und diskutieren aktuellen Themen unserer Arbeit und setzen uns mit organisatorischen Aufgaben bezüglich der Seminare und anderer Veranstaltungen für Tutor:innen auseinander. Mit einer zeitigen Ankündigung per E-Mail können hier auch Außenstehende mit inhaltlichen Anliegen persönlich an uns herantreten.

In unserer Moderationssitzung bereiten wir die Seminare inhaltlich vor und trainieren unsere moderativen Fähigkeiten. Dies geschieht u.a. durch das Moderieren der eigenen Sitzungen, stetiges Feedback untereinander und der langjährigen Wissensweitergabe zwischen den Mitglieder:innen des ESP. Durch regelmäßige Reflexion und Erweiterung unserer Methodik ist es möglich, diese stetig zu überarbeiten und zu verbessern. Dabei können auch neue Themeninhalte für die Seminare erarbeitet und mögliche Arbeitsphasen erprobt werden.

Begleitung der OT

Während der laufenden Orientierungstage möchten wir auch vor Ort und bei schwierigen Situationen direkt für die FSRler:innen und Tutor:innen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen. Deshalb begleiten wir beispielsweise Stadtrallyes und fahren mit auf die Ersti-Fahrten (Erstsemestereinführungsseminare – kurz EES). Dies ist aber vor allem für die ständige Verbesserung unserer Seminare von zentraler Bedeutung. Es ist uns wichtig, dass wir uns nicht zu weit von der Realität und den sich ändernden Bedingungen in den Ersti-Wochen entfernen.

Dabei stellen wir uns beispielsweise folgende Fragen:

  • Was sind die aktuellen Bedürfnisse der Erstis? Was beschäftigt sie?
  • Haben die Erstis der verschiedenen Fachbereiche unterschiedliche Wünsche und Ansprüche?
  • Sind unsere Seminarinhalte aktuell?
  • Kommen neue Themen und Aufgaben auf die Tutor:innen zu? (z.B. Studierende unter 18)
  • Sind unsere erarbeiteten Handlungsmöglichkeiten realistisch und anwendbar?
  • Sind die Tutor:innen im Nachhinein zufrieden mit unseren Seminaren?

Anhand der Ergebnisse dieser Evaluation kann der Bedarf an neuen Arbeitsphasen für den Markt der Möglichkeiten (in dem die Seminarteilnehmer:innen zwischen vorbereiteten Arbeitsphasen auswählen können) geklärt und diese anschließend erstellt werden. Außerdem können wir verschiedene Formen der Organisation, Konfliktbewältigung oder Spiele als Beispiele und Anregungen in die Seminargruppen weiter tragen und einen großen Wissenspool generieren, von dem alle profitieren können.

Des Weiteren möchten wir schon während der Orientierungstage das Interesse am Tutorium fördern. Wir konzentrieren uns während unserer Vorstellungen des ESP unter anderem darauf Zweifel, Sorgen, sowie möglicherweise lückenhafte Informationen bezüglich der Tutor:innentätigkeit auszuräumen und Nachwuchs zu fördern. Hierbei gehen wir auch auf Besonderheiten der jeweiligen Fachbereiche ein.

Um den Erstis ausreichend Zeit und Raum für später aufkommende Rückfragen zu bieten und die Hemmschwelle auf uns zuzukommen möglichst gering halten möchten, begleiten wir die Fahrten das gesamte Wochenende. Abends bei einem warmen Getränk am Lagerfeuer scheint es manchmal viel einfacher jemanden anzusprechen und zum Beispiel über persönliche Bedenken zu reden. Deshalb ist es uns auch wichtig als Ansprechpartner:in auf Augenhöhe und auf einer freundschaftlichen Ebene aufzutreten und wahrgenommen zu werden – nicht nur für die Tutor:innen und FSRler:innen, sondern ebenso für die Erstis.

Und auch ohne diese fachlichen Aspekte ist es einfach schön, TutorInnen und FSRler wiederzusehen und mit ihnen zu quatschen. Wir finden es cool und spannend zu sehen, was all die TutorInnen und FSRler für die Erstis auf die Beine gestellt haben.

Feedback

Unter Feedback verstehen wir auf unseren Seminaren das gegenseitige Mitteilen subjektiver Eindrücke. In einem persönlichen Rahmen können wir anderen mitteilen, welche Eindrücke wir von ihnen und ihrem Verhalten gewonnen haben. Das erlaubt uns herauszufinden, wie wir von anderen wahrgenommen werden und erschließt so Seminarteilnehmer:innen sowie ESPler:innen neue Aspekte, unter denen sie sich reflektieren und weiterentwickeln können.

Ein solcher Dialog ist nicht nur essentiell für die persönliche Entwicklung, sondern auch für unser Bestreben, die Seminare und unsere Arbeit ständig zu verbessern.

Um ein kontinuierliches Feedback erhalten zu können, möchten wir die Tutor:innen und Erstsemesterreferet:innen, die unsere Seminare besucht haben, aber auch die Erstis, die an den Orientierungstagen teilgenommen haben, dazu ermutigen, uns Rückmeldung bezüglich ihrer Erfahrungen und aufgedeckter Verbesserungspotentiale zu geben.

Durch unsere Anwesenheit während der Orientierungstage wird der direkte Austausch in einem persönlichen Gespräch mit einem ESPler:innen ermöglicht. Allerdings bietet sich während der laufenden Veranstaltungen ein solcher Austausch nicht immer an und häufig fallen einem erst im Nachhinein Verbesserungsmöglichkeiten ein.

Wir würden uns deshalb freuen, wenn ihr uns Ideen, Anregungen und Kritik auch weiterhin zukommen lasst.

Dies könnt ihr bequem per E-Mail an „“, über dieses Kontaktformular, aber auch gerne in einem Telefonat oder bei einem persönlichen Treffen mit jemandem von uns machen. Wir kommen gerne mit euch auf einen Tee und Kuchen zusammen, um gemeinsam die Ersti-Wochen Revue passieren zu lassen.