Spieleliste

Hier findet ihr die Spiele, die wir im Laufe unserer Seminaren gesammelt haben. Die neuesten Spiele, sowie ein monatliches Archiv und die Spielekategorien findet ihr auf der linken Seite.

Eine Liste aller Spiele, nach Kategorien geordnet:

Aktive Spiele
(Platz zum
rennen)
Kennenlernen
(Im Kreis)
Zeitkiller
(Etwas Platz,
kein Material)
Bewegung
(Stuhlkreis)
Teambuilding
(Fördert Haptik)
Denkspiele/
Rätsel
(Stuhlkreis)
Schildkröten-RennenAdjektivspiel à la "Ich packe meinen Koffer"Intuitives ZählenKonferenz der TiereGrubbelnTürsteher
Rushhour in Tokio aka.
Chinesische Mauer
Ich war es nicht, es war... Variante mit abklatschenToasternHip HopKnotenmutterKreuzapotheke
Prinzessinnen-SpielSchlüssel(bund)-SpielSamurai1 an 2Insel Kanikanu
Amöben SpielBallwurf-KettePopcornParanoia aka.
Irrenanstalt
Der König mag Kaffee aber keinen Tee
Ninja SpielMeine Zahnbürste über michMuffinmanKreis klatschen Mysteriöses Kofferpacken
Elefantenrennen aka. FlunkystickIch sitze im Grünen und liebe...Peel BananaZwisch-Boing-PowHut werfen
Crowd SurfingKnotenmutterFarbenreiheDreieck zeichnen
Tampon-Flaschen-LaufEisenbahnspielVerbrecher MahlzeitWer bin ich?
Alaska BrennballEskimoküsse mit Schneebällen
Blinder Fußball
Gefrorene T-Shirts
Reise nach Solidarien
Zettel pusten
Mörder Spiel
Rettende Insel

Schlüsselbund-Spiel

Ziel: Persönliches Kennenlernen
Eis brechen
Namen lernen

Dauer: Ca. 3-5 min pro TN

Anzahl der TN: 1-15

Material:

1 Schlüsselbund pro TN
(Alternativ: Portemonnaie)

Vorbereitung:

Alle Mitspieler sitzen im Kreis und nehmen ihren Schlüssel oder ihr Portemonnaie in die Hand.
Notfalls kann das Spiel auch ohne Schlüssel gespielt werden, wenn die Teilnehmer sich
ihren Schlüsselbund vorstellen und erzählen, was sie daran tragen.
Anleitung:
Jeder Spieler ist jeweils einmal an der Reihe. Ob nach einander oder durcheinander kann selber bestimmt werden. Wer an der Reihe ist muss sich mit Hilfe seines Schlüssels oder Portemonnaies vorstellen. Der Haustürschlüssel kann z.B. was darüber aussagen, ob die Person schon eine eigene Wohnung hat oder noch bei den Eltern wohnt. Ein Autoschlüssel gibt z.B. Auskunft darüber, seit wann jemand den Führerschein hat u.s.w.
Ziel ist es dabei, möglichst etwas interessantes zu dem Schlüssel zu erzählen, statt nur aufzuzählen. Das Selbe kann auch mit den Portemonnaies gemacht werden.

Anmoderation:

  1. Fragen, ob alle Teilnehmer ihren Schlüssel dabei haben (ggf. darauf hinweisen, dass man auch ohne Schlüssel mitmachen kann, indem man so tut als ob man den Bund dabei hat).
  2. Das Schlüsselbundspiel ist ein Kennenlernspiel, bei dem man Namen, aber auch die beteiligten Personen selbst kennenlernen kann.
  3. Jeder nimmt seinen Schlüsselbund und erzählt anhand der daran befindlichen Schlüssel und Anhänger etwas über sich selbst.
  4. Da es um die Geschichten der Person geht und letztendlich nicht um die Schlüssel und deren Funktion, müssen nicht alle Schlüssel zwingend erklärt werden.
  5. Die Teilnehmer sollen sich die interessanten Schlüssel aussuchen und etwas persönliches erzählen, dass sie mit den anderen teilen möchten.
  6. Es soll ein Beispiel durch die Moderation gegeben werden bzw. die moderation startet.
  7. Das Spiel an eine (benachbarte) Person weitergeben.

Rolle der Moderation:

  • Spieler darauf hinweisen, wenn sie zu sehr über die Funktion der Schlüssel und zu wenig von sich selbst erzählen.
  • Ggf. zu den Schlüsseln nachfragen, wenn einzelne Spieler wenig aus sich heraus kommen (dabei aber unbedingt vermeiden, dass dies den Teilnehmern unangenehm wird).
  • Regulieren, wie ausschweifend Spieler erzählen und ggf. Nachfragen und Gespräche über Geschichten einzelner Personen in einem angemessenen Rahmen halten.

Ende:

Wenn jeder einmal an der Reihe war.

Varianten:

  • Intensiveres Kennenlernen: Es können auch ganze Geschichten von den Spielern erzählt werden.
  • Bei einer großen Anzahl Spieler : Kann man die Zahl der Schlüssel begrenzen, über die etwas erzählt werden soll.
  • Um den persönlichen Austausch zu fördern und eine Gesprächsatmosphäre zu schaffen, in der man als Moderation selbst mehr aus den Spielern herausholen kann, kann man in der Anmoderation anregen, dass die Anwesenden Fragen stellen, wenn sie etwas besonders interessiert.
     05.12.2015

Farbenreihe

Ziel: Teambuilding, Berührungsängste abbauen

Dauer: ca. 5 min pro TN

Anzahl der TN: ab 6

Besonderheit: Gut für Busfahrten o.ä.

Material

Bunte Zettel (2 pro Farbe und Gruppe)

Vorbereitung

Pro Gruppe gibt es 2 Spielleiter.

Stellt Stühle so in einer Reihe auf, dass die TN aus einer Gruppe hintereinander sitzen und den Rücken der Vorderperson angucken (Oder nutzt Sitzreihen z.B. bei einer Busfahrt).

Jede Gruppe sitzt in einer Stuhlreihe. Die Stuhlreihen der jeweiligen Gruppen stehen nebeneinander und sind in die gleiche Richtung gewandt.

Ein Spielleiter steht vorne, so dass er/sie in die Gesichter der Spieler gucken kann. Der/die andere steht hinten und guckt auf die Rücken der Spieler. Der jeweils vordere TN und der hintere Spielleiter einer Gruppe bekommt einen Papierkreis jeder Farbe.

Anleitung

Die Aufgabe der Gruppen ist es, eine Farbkombination von hinten nach vorne durch zu mausern.

Vor Beginn werden den Spielern alle Farben gezeigt. Zu jeder Farbe soll sich die Gruppe ein Zeichen ausdenken (keine Worte oder Geräusche), dass in der Stuhlreihe von hinten nach vorne durchgegeben werden kann. (z.B. auf die Schulter klopfen, am Ohr ziehen…) In der Stuhlreihe müssen alle nach vorne gucken, außer der letzte TN, der die Farben sehen muss.

Der Spielleiter, der hinten steht hält für jede Reihe eine unterschiedliche Farbkombination hoch. Der vorderste TN hält die Farben hoch, die bei ihm angekommen sind. Der Spielleiter vorne kontrolliert, ob die Farben übereinstimmen.

Wenn eine Reihe die richtige Farbkombi hochgehalten hat, rutschen alle in der Gruppe einen Stuhl nach vorne, so dass jeder einmal hinten saß und jeder einmal vorne.

Ende

Gewonnen hat die Gruppe, deren TN als erstes wieder auf ihren alten Plätzen sitzen.

 Varianten

Desto mehr Farben der hintere Spielleiter hochhält, desto schwerer wird es.

Noch schwere wird es, wenn auf den Farbkreisen eine jeweils andere Farbe geschrieben wird, um Verwirrung zu stiften.

     24.11.2014

Crowd Surfing

Ziel: Haptik verbessern, Team building, Bewegung

Dauer: beliebig

Anzahl der TN: ab 4

Material

Ebenen, sauberen, trockenen Boden

(Evtl. Abdeckplane)

Vorbereitung

Den Boden entsprechend vorbereiten bzw. abdecken.

Anleitung

Alle bis auf einen TN legen sich in einer engen Reihe quer auf den Boden, alle gleich rum.

Ein TN, der Surfer, legt sich längs auf die ersten Personen, um vorwärts transportiert zu werden.

Dazu müssen sich die quer liegenden Spieler bei gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung drehen. Kommt die surfende Person vorne an, legt er sich als erster in die Reihe und rollt ebenfalls vorwärts. Der hinterste Spieler wird nun transportiert und so weiter.

Ende

Wenn in einer vorher festgelegten Zeit oder über einen festgelegten Abstand möglichst viele Personen transportiert wurden.

Varianten

Man lässt zwei Teams gegeneinander antreten, wer als erster eine bestimmte Strecke überbrückt, hat gewonnen.

    

Zettel pusten

Ziel: Bewegung

Dauer: ca. 3 min pro Runde

Anzahl der TN: ab 2

Material:

2 Din A4 Zettel pro Person

Vorbereitung:

Jeder TN bekommt 2 Zettel.

Anleitung:

Jeder TN balanciert jeweils einen Zettel auf jeder Handfläche. Man geht umher und versucht dabei, die Zettel der anderen von deren Händen zu pusten und seine eigenen zu schützen.

Bei allem müssen die Hände immer horizontal nach oben zeigen und dürfen keine Zettel in egal welcher Form festgehalten werden.

Ende:

Die Runde endet, wenn nur noch 1 TN übrig ist, der mind. einen Zettel auf seiner Hand balanciert.

Varianten:

Ellenbogen am Körper halten erhöht den Schwierigkeitsgrad.

Nur innerhalb eines Stuhlkreises spielen, jeder TN bleibt auf seinem Platz.

     23.01.2014

Amöben Spiel

Ziel: Bewegung

Dauer: ca. 5 min pro TN

Anzahl der TN: ab 5

Vorbereitung:

Die Figuren sollten erklärt und vorgemacht werden.

Besonders bei diesem Spiel ist, dass neue TN jederzeit einfach einsteigen können, ohne dass das Spiel neu angefangen werden muss.

Anleitung:

Das Spiel basiert auf Stein-Schere-Papier.

Jeder TN versucht alle vorgegebenen Evolutionsstufen bis zum Mensch zu meistern.

Dafür sucht man einen anderen TN der gleichen Stufe und spielt Stein-Schere-Papier, bis es einen Gewinner gibt. Der Gewinner steigt eine Evolutionsstufe auf, der Verlierer steigt eine ab.

Alle beginnen als Amöbe und man kann nicht unter diese Stufe zurückfallen.

Sobald man die Stufe Mensch erreicht hat, stellt man sich auf Seite und spielt nicht mehr aktiv mit.

Jeder macht seine Stufe den anderen TN durch folgende festgelegte Kombinationen aus Geräusch und Bewegung kenntlich:

 

1. Amöbe: Schwimmt umher und sagt „Blub…blub…blub…“

2. Fliege: Fliegt mit einem lautem „Bsssssssssss….“ herum

3. Frosch: Hüpft quakend herum

4. T-Rex: Brüllt laut und stellt mit den Armen ein aufgerissenes Maul dar

5. Affe: Einfach mal richtig „abaffen“ :)

6. Mensch: Stellt sich am Rand auf und betrachtet nachdenklich das Treiben in der Ursuppe

Ende:

Wenn alle verbliebenen TN eine unterschiedliche Evolutionsstufe haben, oder alle Mensch sind.

Varianten:

Das Spiel wird einfacher und dauert nicht so lange, wenn man als Gewinner aufsteigt, aber als Verlierer auf seiner Stufe bleibt, statt abzusteigen.

Zusätzliche Evolutionsstufen, wie z.B. Krokodil.

Andere Kategorien wie z.B. Fahrzeuge (Bobbycar-Fahrrad-Mofa-Auto-Flugzeug-…).

     04.01.2014