Schlüsselbund-Spiel

Ziel: Persönliches Kennenlernen
Eis brechen
Namen lernen

Dauer: Ca. 3-5 min pro TN

Anzahl der TN: 1-15

Material:

1 Schlüsselbund pro TN
(Alternativ: Portemonnaie)

Vorbereitung:

Alle Mitspieler sitzen im Kreis und nehmen ihren Schlüssel oder ihr Portemonnaie in die Hand.
Notfalls kann das Spiel auch ohne Schlüssel gespielt werden, wenn die Teilnehmer sich
ihren Schlüsselbund vorstellen und erzählen, was sie daran tragen.
Anleitung:
Jeder Spieler ist jeweils einmal an der Reihe. Ob nach einander oder durcheinander kann selber bestimmt werden. Wer an der Reihe ist muss sich mit Hilfe seines Schlüssels oder Portemonnaies vorstellen. Der Haustürschlüssel kann z.B. was darüber aussagen, ob die Person schon eine eigene Wohnung hat oder noch bei den Eltern wohnt. Ein Autoschlüssel gibt z.B. Auskunft darüber, seit wann jemand den Führerschein hat u.s.w.
Ziel ist es dabei, möglichst etwas interessantes zu dem Schlüssel zu erzählen, statt nur aufzuzählen. Das Selbe kann auch mit den Portemonnaies gemacht werden.

Anmoderation:

  1. Fragen, ob alle Teilnehmer ihren Schlüssel dabei haben (ggf. darauf hinweisen, dass man auch ohne Schlüssel mitmachen kann, indem man so tut als ob man den Bund dabei hat).
  2. Das Schlüsselbundspiel ist ein Kennenlernspiel, bei dem man Namen, aber auch die beteiligten Personen selbst kennenlernen kann.
  3. Jeder nimmt seinen Schlüsselbund und erzählt anhand der daran befindlichen Schlüssel und Anhänger etwas über sich selbst.
  4. Da es um die Geschichten der Person geht und letztendlich nicht um die Schlüssel und deren Funktion, müssen nicht alle Schlüssel zwingend erklärt werden.
  5. Die Teilnehmer sollen sich die interessanten Schlüssel aussuchen und etwas persönliches erzählen, dass sie mit den anderen teilen möchten.
  6. Es soll ein Beispiel durch die Moderation gegeben werden bzw. die moderation startet.
  7. Das Spiel an eine (benachbarte) Person weitergeben.

Rolle der Moderation:

  • Spieler darauf hinweisen, wenn sie zu sehr über die Funktion der Schlüssel und zu wenig von sich selbst erzählen.
  • Ggf. zu den Schlüsseln nachfragen, wenn einzelne Spieler wenig aus sich heraus kommen (dabei aber unbedingt vermeiden, dass dies den Teilnehmern unangenehm wird).
  • Regulieren, wie ausschweifend Spieler erzählen und ggf. Nachfragen und Gespräche über Geschichten einzelner Personen in einem angemessenen Rahmen halten.

Ende:

Wenn jeder einmal an der Reihe war.

Varianten:

  • Intensiveres Kennenlernen: Es können auch ganze Geschichten von den Spielern erzählt werden.
  • Bei einer großen Anzahl Spieler : Kann man die Zahl der Schlüssel begrenzen, über die etwas erzählt werden soll.
  • Um den persönlichen Austausch zu fördern und eine Gesprächsatmosphäre zu schaffen, in der man als Moderation selbst mehr aus den Spielern herausholen kann, kann man in der Anmoderation anregen, dass die Anwesenden Fragen stellen, wenn sie etwas besonders interessiert.
     05.12.2015